Nach harten Verhandlungen hat sich heute Nacht die ver.di-Tarifkommission mit den Arbeitgebern auf folgendes Ergebnis verständigt:

Einmalzahlung zum 01. Dezember 2019 in Höhe von 225 Euro.
Danach steigen die Gehälter der Beschäftigten in zwei Stufen:

• ab dem 01. April 2020 um 2,8 Prozent
• ab dem 01. Juni 2021 um weitere 2,0 Prozent
Auszubildende erhalten ab 01. April 2020 eine überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütung in Höhe von 68 Euro und ab 01. Juni 2021 eine Anhebung von 30 Euro.

Damit konnten aus der befürchteten Nullnummer eine ordentliche Reallohnsteigerung für die Beschäftigten gemacht werden, die sich auch im Vergleich zu anderen Branchen sehen lassen kann.

ver.di-Verhandlungsführerin Martina Grundler bewertete die Tariferhöhung als gewerkschaftlichen Erfolg: „Nach dem letzten unterirdischen Angebot des AGV konnte eine deutliche Verbesserungen erzielt werden. Der Abschluss sichert den Beschäftigten eine Reallohnsteigerung und sorgt dafür, dass die Beschäftigten in der Versicherungsbranche nicht von der Gehaltsentwicklung abgekoppelt werden.“

Nicht nur die Hartnäckigkeit der Tarifkommission hat dazu geführt, sondern vor allem die Unterstützung von ca. 7.000 streikenden Versicherungsangestellten in Demonstrationen und Kundgebungen.


Die geforderte Umwandlung von Tariferhöhung in freie Tage muss noch im Detail ausgehandelt werden. Dazu wird spätestens im April weiter verhandelt. Auch Details für die Übernahmegarantie für die Azubis müssen noch geklärt werden, genauso wie die Schutzregelungen für LeiharbeitnehmerInnen.

Außerdem konnte erreicht werden, dass alle Angestellten, auch die übertariflich bezahlten im Schutz aller Bestimmungen der ver.di-Tarifverträge bleiben.

Ohne jede Bewegung blieben die Arbeitgeber beim Thema Aufstockungsrecht von Teilzeitbeschäftigten hinsichtlich ihrer Arbeitszeit. Wir haben keinerlei Verständnis für diese Hartherzigkeit.

Die Große Tarifkommission dankt allen Beschäftigten, die für einen guten Tarifabschluss auf die Straße gegangen sind. Ohne den Druck hätte man die Arbeitgeber nicht bewegen können. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es würde allerdings noch besser sein und auch einfacher gehen, wenn auch die vielen unorganisierten Beschäftigten an die Seite von ver.di kämen.

Das Flugblatt ist zum Download als PDF-Datei hier abgelegt: Flugblatt 3. Verhandlungsrunde


https://fidi.verdi.de/++file++5de26bdeb126f17a44c46541/download/191130_tarfirunde_versicherungen_TARIFABSCHLUSS_print.pdf


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John Doey

John Doey

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Kommentar posten

  1. Gutes Ergebnis, danke für den Einsatz!

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    1. Leider nein, ein Gummibärchen hat mehr Rückrad bei den Verhandlungen als ihr

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    2. Wenn die Feuerwehr genauso viel Einsatz zeigen würde, würden wir jetzt in Trümmern stehen.

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    3. Welcher Einsatz? Die Verhandlungen spiegeln das Ergebnis wieder. Fängt schwach an und lässt stark nach.

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    4. Inwiefern gut? Die Verdi verlangt 1% vom Gehalt, über 36 Monate sind dies... ?
      Zieht die Gebühr von der Erhöhung ab und ihr habt nicht mal Inflationsausgleich.

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    5. Immer das selbe: Vergleiche mit der Feuerwehr hinken übrigens - die bezahlt die Allgemeinheit. Verdient hätten demnach den Abschluss nur die, die auch bereit sind, ihren Beitrag zu leisten. Der wird übrigens auch nicht aus den 1,3 - 2 Gehältern Sonderzahlungen berechnet und ist steuerlich absetzbar weshalb TROTZDEM auch bei den Mitgliedern noch eine Reallohnsteigerung statt findet. Aber die, die hier so meckern, hatten vermutlich auch nicht das von der Tarifkommission eingeforderte Rückgrat (übrigens nicht Rückrad ;) um für ein deutlich
      besseres Ergebnis auch in den Arbeitskampf zu treten.

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    6. Toller Einsatz. Gut gemacht. Wir dürfen uns alle wirklich nicht beschweren. In der Branche verdient man, auch ohne Studium, gut. Schön ist, dass die Attraktivität durch steigende Azubi Gehälter gegeben ist. Macht auch in der Zukunft weiter so. :-)

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  2. Klasse! Vielen Dank!

    Wann kommt die neue Vergütungstabelle?

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    1. Mit der nächsten Tarifverhandlung 2025

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    2. Vor dem 01.04.2020 brauchen wir die doch gar nicht :-(

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  3. Wie sieht es mit dem Thema Altersteilzeit aus? Gibt es dazu was Neues?

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  4. Liebe Mitglieder der Verhandlungskommission, vielen Dank für euren großen Einsatz!!
    Da hat mal wieder eine engagierte Minderheit(die ver.di-Mitglieder) auch für die große Mehrheit (die nicht ver.di-Mitglieder) viel erreicht. Ob die das erkennen, wertschätzen und daraus Konsequenzen ziehen?

    Frank aus Detmold

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    1. Großer Einsatz? Viel erreicht? Von welchem Stern kommst Du denn?

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    2. Die große Mehrheit erkennt, dass das eine schwache Leistung ist

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    3. Lieber Frank, hier hast Du auch schon die Antwort auf die Frage, ob die große Mehrheit das wertschätzt. Konsequenzen sollten dann die ver.di-Mitglieder ziehen und den Gehaltstarifvertrag das nächste mal einfach nicht mehr kündigen. Oder noch besser, die Arbeitgeber ziehen die Konsequenzen und sparen Kosten, in dem sie die Steigerung nur noch dem Verhandlungspartnern gewähren.

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  5. Gute Arbeit? Bei einer Laufzeit von 29 Monaten bei 4,8%? Nach 7 Monaten nachdem die Tarife ausgelaufen sind? Naja?

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  6. Erneut ein schwacher Abschluss. Hört bloß auf Euch selber zu beweihräuchern und mit goldenen Konfetti zu feiern. Erst mal viel zu viele Monate bis zur Erhöhung. Daran ändert auch die Einmalzahlung nichts. Mit der ersten Stufe kann ich ja fast noch leben, aber die 2. Stufe mit 2 Prozent ist ein Witz. Ich hätte das Ergebnis nicht akzeptiert und weitere Verhandlungen angestrebt. Zur Not mal wirklich eine "richtige" Tarifauseinandersetzung. Ihr lasst Euch viel zu schnell weichkochen. In diesem Sinne "Danke für wenig".

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    1. Da versteht es jemand

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    2. Ja - so kann man das natürlich auch sehen. Mein Tipp deshalb: geh zu Deiner Personalabteilung und bestehe darauf, auf das Ergebnis zu verzichten und stattdessen Deine eigene Gehaltserhöhung zu verhandeln. Das wird dann sicher eine "richtige" Gehaltsverhandlung

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    3. Das macht die Inflation schon ganz von alleine

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  7. Warum gibt es die Einmalzahlung nicht für Auszubildende?

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    1. Ist das schon sicher oder nur ne Vermutung ?

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    2. https://www.agv-vers.de/publikationen/rundschreiben/tn-tarifnachrichten/tn-aktuell.html
      Laut dem AGV kommt kein Geld

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  8. Im Vergleich zu der Katastrophe vor zwei Jahren ein etwas besserer Abschluß. Gut noch lange nicht. Man muß es nur mal mit den Abschlüssen in anderen Branchen, egal welcher, vergleichen. Nicht mal ganz 2,00 % pro Jahr sind wirklich kein Grund zur Selbstbeweihräucherung. Gerade auch angesichts des aus dem vorherigen Tarifabschluß resultierenden Nachholbedarfs ist das zu wenig.
    Natürlich, der Organisationsgrad in der Versicherungsbranche ist gering, was es für verdi schwieriger macht. Aber durch eine deutlich verbesserte Öffentlichkeitsarbeit und originelle Aktionen ließe sich da einiges ausgleichen.
    Über ausbleibende Mitglieder darf verdi sich bei derartigen Abschlüssen nicht wundern, bei bspw. 4,00 % Erhöhung pro Jahr, wären vielleicht mehr Arbeitnehmenr bereit, davon 1,00 % für die Verdi-Mitgliedschaft zu zahlen, weil dann dennoch etwas mehr übrig bliebe.

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    1. Was auch helfen würde, wenn Verdi und NAG zusammenarbeiten anstatt gegeneinander zu arbeiten. So würde man deutlich mehr erreichen, da der Druck von der Arbeitnehmerseite erheblich steigt

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  9. Was will man erwarten, wenn Verhandlungsamateure auf Augenhöhe mit Vorständen verhandeln wollen. Verdi ist einfach falsch aufgestellt.

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  10. Das Ergebnis bleibt zwar hinter den hohen Erwartungen zurück, ich würde aber jeden bitten sich auch den Abschluss bezüglich der Auszubildenden anzuschauen. Beim diesjährigen Abschluss wurde auf weitere Erhöhung zu Gunsten der jungen Kollegen und der Zukunft der Branche verzichtet.

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    1. Bei den Gewinnen, die die Unternehmen der Branche erzielen, sollen die Arbeitnehmer wegen der Zukunft der Branche verzichten? Man kann sich auch alles schönreden.

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    2. War auch mehr als nötig!
      Aber als ob 68€ pro Azubi einem großen Versicherer schwer auf der Tasche liegen. Die Zeiten von 80 Azubis pro Ausbildungsjahr sind längs vorbei. Mit Glück gibt es 60 Azubis pro Unternehmen. Die machen dann auch nicht den Braten fett, als dass diesen einen so schwachen Abschluss begründen könnte.

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  11. "Damit konnten aus der befürchteten Nullnummer eine ordentliche Reallohnsteigerung für die Beschäftigten gemacht werden."

    Null seit 12/2018 bis 04/2020 ist keine Nullnummer?
    Tariflaufzeit von Ende August auf Ende Januar für 225EUR. Ich gönne den Verhandlern der AGs den Champagner!

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    1. Gepriesen sei die Verdi

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    2. ??? Wieso seit 2018 "Null"? Wenn Du mal nachrechnen willst: TG 4 in 2019 13,3 Gehälter x 2293 + 225 = 31.181 Euro Jahresbrutto. In 2018 Jahresbrutto 30.030 (2.225 x 12,3 + 2.293 ab Dez.) Macht ein Plus von 1.151 Euro.

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    3. ich weiß nicht ganz warum du in 2018 ein Gehalt weniger bekommen hast, aber auch sonst stimmt die Rechnung auch nicht wirklich.
      13,3*2293= 30.496.9 + 225= 30.721.9
      13,3*2225= 29.592,5 + 2293= 31.885,5

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  12. Gepriesen sei die Verdi

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  13. Man braucht nur auf die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (2020)schauen (von 80.400 auf 82.800 EUR/pa =2,99 %) um zu sehen, dass wir mal wieder gnadenlos von der gesamtgesellschaftlichen Wirtschaftsentwicklung abgehängt wurden.....diese Tariferhöhung ist ein ganz schwaches Ergebnis....und dafür soll ich eine Gewerkschaft brauchen ????...na ja....

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  14. 4,8% in der Überschrift angekündigt, Freude.
    Ach so, über 29 Monate, weit unterhalb der Forderung, wer beschließt denn sowas?
    Ach ja, gegen politisch anders Denkende habt ihr ja immer die große Klappe, warum nicht bei den Verhandlungen?

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    1. Und für die sieben Monate ohne neuen Tarif mit 225€ abserviert. Top Aktion

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  15. Alle die Versicherungsarbeitnehmer/innen, die nicht organisiert sind, brauchen gar nicht erst anfangen hier oder anderswo zu meckern. Sie alle bekommen fast Jahr für Jahr Tarifangleichungen zu zum persönlichen NULL-Tarif! Die leider nur wenigen anderen wissen nur zu genau, wie schwer unter diesen Voraussetzungen die Verhandlungen sind. Natürlich wäre auch ich bereit gewesen, noch weitere Streikrunden zu unterstützen. ABER: In "meinem" Betrieb in Mannheim sind gerade mal um die 6%(!!!) der Kolleginnen und Kollegen organisiert und die wenigen stehen auch für die restlichen 94% an Streiktagen bei um die null Grad vor der Tür und machen den Job, den logischerweise und selbstverständlich ALLE (jeder/r für jede/n)erledigen müssten.
    Und zur NAG: Organisationsgrad eher weit darunter und immer schlechter! Was für ein kärgliches Grüppchen von ein paar persönlich gekränkten und allzeit trotzig beleidigten Damen und Herren, die sich die ganzen Jahre nicht befähigt haben, ihre eigene kleinkarierte Blase zu verlassen. Wer außer (dem natürlich vollkommen berechtigten) Thema "Bürgerversicherung" seit Jahren nichts weiter auf die Reihe kriegt, braucht sich nicht wundern, dass nichts draus wird und sollte hier im Forum schon gar nicht den Mund so voll nehmen. Von NIX kam schon immer NIX. Ich jedenfalls habe für diesen Abschluss selbst gekämpft, und nehme ihn gerne! Glückwunsch an die Verhandlungsführerin und ihr gesamtes, überaus engagiertes Team. Euch wünsche ich weiter viel Erfolg und vor allem viel mehr tatsächliche Unterstützung, vor allem von all meinen Kolleginnen und Kollegen, die sich in dieser eigentlich selbstverständlichen Disziplin bisher ganz vornehm zurück gehalten haben. Wie gesagt: Von NIX... Schöne Grüße aus Mannheim und allen eine besinnliche Vorfreude auf 2,8% + 2% mehr Gehalt! Für die meisten von uns nicht weniger als ein wertvolles, nachhaltiges und reines GESCHENK!

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    1. Eine kleine Rechnung um dich für deine Mühen zu entschädigen:
      2,8% abzüglich des Beitrages für die Verdi (1%) und 1,2% Inflationsrate bleibt somit 0,6%.
      Beim den selben Zahlen entsteht dadurch ein Verlust von 0,2% bei 2% "mehr" Gehalt.
      Danke für deine Mithilfe,aber Verdi hat nicht deinen Mühen nicht entsprechend abgeliefert.

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  16. Evtl. liegt das Missverständnis auch bei mir...
    Verdi hat verhandelt...

    Andere verwählen sich und rufen den falschen an, Verdi verhandelt sich und macht diesen Tarifabschluss.

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    1. Nur das verwählen keine Konsequenzen mit sich zieht, hingegen der Tarifabschluss schon

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  17. Sorry, lächerlich. Bei den Betrieben vorsprechen und Erwartungen schüren und dann mit so einer Nullnummer ankommen!! 4,8% über 29 Monate.. Die Arbeitgeber lachen sich ins Fäustchen und Ihr verkauft das Ergebnis als Sack voll Gold.. 225 Euro Einmalzahlung im Dezember, der Staat freut sich aufs Weihnachtsgeld :DDD Dafür brauche ich keine Gewerkschaft. Ein Schlag in die Magengrube für jeden der auf der Straße war!

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  18. Vor dem Hintergrund, dass sich nur 7.000 von 170.000 Kolleginnen und Kollegen an den Streikmaßnahmen beteiligt haben, ist das ein großartiges Verhandlungsergebnis. Welches Druckmittel soll eine Tarifkommission angesichts einer solchen Beteiligung haben? Da möchte ich Danke sagen, dass die Verhandler von ver.di so viel herausholen konnten. Es gibt in Tarifverhandlungen bekanntlich keine Einigungsstelle, sondern nur den Druck der Streikenden. Also an alle, denen das Ergebnis zu niedrig ist: beim nächsten Mal den eigenen Hintern hochkriegen und mit streiken. Wenn statt 7.000 dann 70.000 mitmachen, dann gibt's auch eine 4 oder 5 vorm Komma, pro Jahr.

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  19. Ein gutes Ergebnis, danke den Verhandlungsführern. Und den Streikenden, zu denen ich auch gehöre! Liebe ver.di-Leute, lasst Euch nicht von den negativen Antworten entmutigen. Das sind im wesentlichen arme Wichtel, die im Zweifel weder ver.di-Mitglied sind noch bei den Streiks mitgemacht haben. Mit mehr Mitgliedern und einer breiteren Streikbereitschaft wäre dabei so viel mehr möglich. Könnte mit mehr Solidarität nur einmal ein Prozent Gehaltserhöhung mehr herausgeholt werden, wäre für immer der ver.di Beitrag verdient. Aber das ist wohl vielen zu hoch....

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    1. Jap, weder Mitglied noch mit gestreikt. Bei 12 Monaten Laufzeit und 6% mehr wie erhofft, hätte ich es bereut nichts dafür getan zu haben. Aber bei 29 Monaten und 4,8% was eher 36 Monate und dann eher knapp 4% irgendwas ist, passt es mir ganz gut nicht draußen gestanden zu haben.

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    2. Ich finde es traurig, dass man der Arbeit anderer so wenig Wertschätzung entgegen bringt.
      Solange ein Inflationsausgleich am ende der Verhandlungen rauskommt, hat es sich schon gelohnt.

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    3. Solange der Inflationsausgleich gerade so passiert, lohnt sich der Beitritt zu Verdi nicht

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    4. Was ist das denn für ein selbst ausgestelltes Armutszeugnis? Begreift Ihr denn nicht, dass die Mitgliedschaft bei ver.di und das aktive Mitmachen bei Streiks die Voraussetzung für (noch) erfolgreichere Tarifverhandlungen sind? Von nichts kommt nichts. Nicht mitmachen und dann am Ende sagen, dass es richtig war, dass man nicht dabei war, weil das Ergebnis nicht stimmt, das ist echt so traurig....

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    5. In den nächsten 32 Monaten passiert doch sowieso nichts, da der Tarif gilt. Wofür dann zahlen? Streiken kann ich auch so. Ein Tag weniger Gehalt spar ich mir durch das nicht beitreten zusammen. Lohnt sich also nicht

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  20. Warum kommen die Änderungen erst 04/2020? Wozu die 7 Monate Wartezeit?

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  21. Erneut diese Taktiererei des Arbeitgeberverbandes. Jetzt sind es schon 7 Monate Wartezeit. Dafür gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von 225 €, macht 32,14 € monatlich. Es folgen Erhöhungen minimal über der Inflationsentwicklung. Der Arbeitgeberverband feiert auf seiner Homepage Personalsteigerungsraten in den kommenden Jahren von jeweils unter 2 %. Da kann man doch wieder mal eine Flasche Champagner köpfen. Haben wir doch toll hin gekriegt!

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  22. Die geforderte Umwandlung von Tariferhöhung in freie Tage muss noch im Detail ausgehandelt werden. Dazu wird spätestens im April weiter verhandelt. - Gibt es einen aktuellen Stand hierzu?

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